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Sozialraum
06.04.2016  Kerstin Pack

Spielen überwindet Grenzen

Das Deutsche Kinderhilfswerk ruft Kommunen, Initiativen, Vereine und Bildungseinrichtungen dazu auf, sich an Aktionen unter dem Motto "Spielen überwindet Grenzen" zu beteiligen.
 Die entwicklungfördernde Bedeutung von selbstständig geplanten - oder auch ungeplanten - gemeinsamen "Abenteuer-Aktivitäten" und Spielen in einer Gruppe von Kindern und Jugendlichen, wurde in zahlreichen Untersuchungen belegt. Vor diesem Hintergrund hat die UN-Kinderrechtskonvention auch ein Recht auf Spiel im Artikel 31 Absatz 1 verankert.

Gemeinsam mit dem Partner "Recht auf Spielen" wirbt das Deutsche Kinderhilfswerk für Aktivitäten am Weltspieletag am 28.Mai 2016 und stellt zahlreiche Materialien und Beispielaktiviäten zur Unterstützung der Akteure vor Ort zur Verfügung. Ziel der Initiative ist es, dass freie Spielen draußen auf der Straße, dem Dorfplatz oder dem nahegelegenen Wald wieder zu beleben. 

Zum neunten Mal rufen die Initiatoren in diesem Jahr Vereine, Bürger, Kommunen und andere gezielt dazu auf, sich unter dem Motto "Spielen überwindet Grenzen" mit Aktionen für und mit Flüchtlingen zu beteiligen. „Gerade für Flüchtlingskinder gilt: Gemeinsames Spielen, Kommunizieren und Kooperieren braucht wenig Worte und hilft gleichzeitig, sich in eine andere Kultur einzuleben, Freunde zu finden und die neue Sprache ‚spielend‘ zu lernen. Spielen verbindet alle Kulturen auf der Welt, denn draußen gespielt wird überall. Der öffentliche Raum, ob nun die Straße oder der Spielplatz, ist für alle da, unbeachtet des sozialen Hintergrunds, der Kultur, der Religion oder des Alters. Aber auch räumliche Grenzen stellen Hindernisse für das unbeschwerte Spielen draußen dar. Kinder müssen oft stark befahrene Straßen überwinden, um einen qualitativen Spielort aufzusuchen oder haben kaum die Möglichkeit auf der Straße zu spielen, da diese von parkenden Autos blockiert ist. Daher sollen auch die Grenzen vorgegebener Spielflächen für Kinder überschritten werden, um sich mit Neugier auf die Suche nach neuen Abenteuern und den eigenen Grenzen zu machen“, betont Holger Hofmann, Bundesgeschäftsführer des Deutschen Kinderhilfswerkes.
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