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Fachzeitschriften
01.12.2016  Christiane Hartmann

Blick in die Fachzeitschriften Kita: November 2016

Der Blick in die Fachzeitschriften-Kita gibt einen Überblick über aktuelle Themen und neue Ansätze in der Frühpädagogik. Er umfasst insgesamt 14 Zeitschriften mit monatlicher bis vierteljährlicher Erscheinungsweise, die für die Frühpädagogik relevant sind. Aus allen besprochenen Zeitschriften werden Artikel für www.fruehe-bildung.online ausgewählt und hier veröffentlicht. Die Redaktion dankt allen Verlagen und Redaktionen, die sich zu dieser einmaligen Form der Kooperation und der Information bereit erklärt haben und wünscht eine anregende Lektüre.

Im folgenden Überblick wird über die neuen Ausgaben der Zeitschriften frühe Kindheit, KiTa aktuell Baden-Württemberg, KiTa aktuell BB-MV-SN-ST-TH-BE, klein & groß - MEIN KITA-MAGAZIN, MUSIK in der KITA, Musik, Spiel und Tanz, Praxis der Psychomotorik, TPS, wamiki und Welt des Kindes berichtet.

frühe Kindheit - die ersten sechs Jahre


frühe Kindheit - die ersten sechs Jahre 05/16 ist dem schönen Thema Kinder und Humor gewidmet. 
"Wer mit gesunden Kindern zu tun hat - beruflich oder privat - wird bestätigen: Sie lachen oft, häufiger als die Erwachsenen und manchmal auch öfter, als diesen lieb ist! Wer das bewundert, sollte nicht vergessen: Sie weinen auch häufiger!" schreibt Werner Wicki. Er diskutiert in seinem Beitrag die Humorentwicklung im Kontext der allgemeinen emotionalen Entwicklung. 

Fréderic Fernandes stellt sechs Humortheorien vor und betrachtet im Anschluss die Entwicklung des frühkindlichen Humors genauer. Wussten Sie schon, dass Säuglinge und Kleinkinder im Durchschnitt ungefähr 400 Mal am Tag lachen? Erwachsene haben nur annähernd 15 Mal dieses Vergnügen.

In "Humor, Gesundheit und psychische Erkrankungen - ein Beipackzettel" berichtet Barbara Wild, was bekannt ist über Humor bei Menschen mit unterschiedllicher Persönlichkeit, welche akuten und chronischen gesundheitlichen Wirkungen von Lachen und Humor erwartet werden können, und wie Menschen mit psychischen Erkrankungen wie Depression und Angststörungen ihren Humor einsetzen können. 

Ist nicht Humor eine Ressource, eine soziale Kompetenz, die Resilienz fördert? Sabine Gierlich hält sich an das Motto "Humor ist, wenn man trotzdem lacht". Schließlich haben wir als Gestalter unseres eigenen Lebens die Wahl - wir können den Kopf in den Sand stecken und uns selbst bemitleiden, oder aber versuchen, auch dann das Bestmögliche aus der Situation zu machen, wenn das Leben es gerade nicht besonders gut mit uns meint. 

Charmaine Liebertz hat spannende Erkenntnisse aus der Gelotologie (Lachforschung) zusammengetragen. 

Um Kinderhumor statt um Kindermund geht es Eva Ullmann. Sie hat einen genaueren Blick auf den täglichen Kinderspaß geworfen. 

Die positiven Wirkungen des Lachens muss man ernst nehmen, so absurd es klingt, meint der Arzt, Komiker, Autor und Moderator Eckart von Hirschhausen im Interview mit Jörg Maywald. Hirschhausen hat vor acht Jahren die Stiftung HUMOR HILFT HEILEN gegründet, denn Lachen ist gesund. HUMOR HILFT HEILEN unterstützt regelmäßige Clownsvisiten in Kliniken und Einrichtungen für pflegebedürftige Kinder und Erwachsene. 

Christel Ruckgaber bestätigt in ihrem Beitrag die Bedeutung von Humor und Kinderclownarbeit für Kinder im Krankenhaus. Und Rüdiger Zell geht seit 15 Jahren als verkleideter Lach-Trainer Lachulus in Kindergärten, um ausgiebig und herzlich mit den Kindern zu lachen. Im Gepäck hat er ein mitreißendes Lach-Theater (vier Teile) und den interaktiven Spieleparcours "Lach-Garten". 

Sabine Kraft bringt ein, wie wichtig Humor und Lachen in der Kinderhospizarbeit sind. 

frühe Kindheit enthält ein Hintergrundpapier zur Verankerung der Kinderrechte im Grundgesetz, Nachrichten aus den Verbänden, Rezensionen, Aktuelles und einen Veranstaltungskalender. 

frühe Kindheit endet mit einem Cartoon und drei Gedichten. Eines ist von Christian Morgenstern und heißt
"Lachen und Lächeln sind Tor und Pforte,
durch die viel Gutes
in den Menschen
hineinhuschen kann."
 

KiTa aktuell - Baden-Württemberg


In KiTa aktuell - Baden-Württemberg 11.2016 zeigt Sigrid Fahrer, wie man Bücher, Kinderbuch-Apps und Hörspiele nutzen kann, um Lesefreude bei Kindern zu wecken. Carola Kammerlander und Marcus Rehn weisen darauf hin, dass Bildschirmmedien aus unserem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken sind. Die Medienexposition von Kindern beginnt direkt nach der Geburt, sie wachsen in Haushalten auf, die z.B. bereits 2014 zu 97% über PCs/Laptops oder zu 65% über ein Smartphone verfügten. Das 1jährige, das im Buggy sitzend über das elterliche Smartphone streicht, ist kein exotischer Anblick mehr. Regelmäßig mindestens einmal in der Woche beschäftigen sich 3-5% der 2-3jährigen mit Handy, PC, Konsolen und sogar Internet, bei den 4-5jährigen liegt der Anteil bereits bei 9% Internetnutzung und 20% PC-/Onlinespielen (miniKim-Studie 2014).

Smartphone-Nutzung bedeutet, datenschutz- und arbeitsrechtliche Fallstricke zu beachten. Das Smartphone am Arbeitsplatz Kita kann in vielfältiger Weise Auslöser für Ärgernisse sein. Schnell mal ein Bild von der Marienkäfergruppe beim Ausflug verschickt oder in einer ruhigen Minute die aktuellen Nachrichten gelesen. In beiden Fällen kann Ärger drohen - entweder mit den Eltern oder dem Arbeitgeber. Dennis Tölle und Florian Wagenknecht behandeln das Thema digitale Fotos und Smartphone-Nutzung in der Kita aus rechtlicher Sicht. 

Zum 25jährigen Jubiläum von KiTa aktuell Baden-Württemberg führte Angela Ott ein Interview mit Pfarrer Georg Hohl, Geschäftsführer des evangelischen Landesverbandes Tageseinrichtungen für Kinder in Württemberg e.V. und ehemaligem beratenden Beiratsmitglied der KiTa aktuell Baden-Württemberg. Er äußert sich positiv zur Familienorientierung der Einrichtungen bis hin zur Weiterentwicklung zu Familienzentren. Kritisch sieht er den von der Grün-Schwarzen Regierung geplanten sogenannten Kinder-Bildungs-Pass, der im Jahr vor der Einschulung Eltern den Kindergartenbeitrag (jedenfalls zum Teil) ersparen soll. Aus Hohls Sicht wären familienpolitisch gesehen andere familienentlastende Maßnahmen sinnvoller als ein teurer und bürokratisch hoch aufwendiger Beitragsnachlass. 

Klaus Topitsch schreibt über digitales Wissensmanagement im Wandel. Er veweist auf KiTa-aktuell.de, wo alle Artikel aus den Zeitschriften und Büchern von Wolters Kluwer Deutschland GmbH digitalisiert sind und schnell gefunden werden können. 

Erörtert wird, ob Service Learning (zu Deutsch: Lernen durch Engagement) - hier dargestellt in einer forschungsbasierten Umsetzung - ein Beitrag zur Qualitätsentwicklung in Kitas sein könnte. Es handelt sich um eine Lehr-Lern-Form, in deren Rahmen Studierende, basierend auf theoretisch erworbenem Wissen, Aktivitäten nachgehen, die sich nach den Anforderungen von sozialen Institutionen oder den Bedürfnissen der Zivilgesellschaft richten (Julia Staiger-Engel, Nathalie Bologna, Jessica Glancy, Lindia Manuel, Jeannine Merz). 

Der bewusste und der kindlichen Entwicklung angepasste Umgang mit Feuer lassen die besinnliche vorweihnachtliche Zeit in der Kita in besonderem Lichterglanz erstrahlen. Miriam Engel schreibt über Feuer, Licht und Kerzenschein in der Vorweihnachtszeit

KiTa aktuell Baden-Württemberg enthält Regionalnachrichten, einen Literaturtipp für "Die Kita-Konzeption und eine Vorschau auf das nächste Heft. 
 

KiTa aktuell BB, MV, SN, ST, TH, BE


KiTa aktuell BB, MV, SN, ST, TH, BE 11.2016 enthält Sigrid Fahrers schon erwähnten Aufsatz zur Leseförderung, wie auch den Text von Klaus Topitsch zum digitalen Wissensmanagement im Wandel und auch den Beitrag von Dennis Tölle und Florian Wagenknecht über digitale Fotos und Smartphone-Nutzung in der Kita aus rechtlicher Sicht. 

Stephan Sallat und Markus Spreer schreiben über sprachliche Fähigkeiten und schulisches Lernen. Die Rolle und Aufgaben der Fachkraft für sprachliche Bildung werden von Juliane Köbler, Christina Steinmetzer und Anne Schwager erörtert. 

Regina Gellrich setzt ihren Aufsatz "Mehrsprachigkeit als Bildungschance für alle Kinder fördern" mit dem zweiten Teil fort. 

Kita aktuell BB, MV, SN, ST, TH, BE enthält einen Anzeigenmarkt, kurze und bündige Nachrichten sowie einen Regionalteil. 

 

MUSIK in der KITA - Das Praxismagazin für die wichtigen Jahre von 2 bis 6


MUSIK in der KITA - Das Praxismagazin für die wichtigen Jahre von 2 bis 6, 12. Ausgabe, 4/2016 enthält stets eine Choreographie für einen Pophit, diesmal für Can't Stop The Feeling von Justin Timberlake. Die Choreographie für Kinder ab drei Jahre haben Elke Gulden und Bettina Scheer beigesteuert. 

Von Tanja Draxler-Zenz stammt "Die Tiere feiern ein Fest", ein klangvolles Theaterstück für die Weihnachtszeit. Alles ist vorbereitet: ein Fingerspiel und das Spielen der verschiedenen Tierrollen mit charakteristischen Klanginstrumenten. Dabei kommen Trommel, Klanghölzer, Klingende Stäbe, Vogelpfeifen und Kastagnetten zum Einsatz. Vorbereitende Spiele sind das Tier-Verwandlungsspiel, das Tier-Ratespiel und die Orchesterprobe. Zum Theaterstück "Fest der Tiere" gibt es auch ein Ausmalbild". Ideale Ergänzung dazu und zu jeder Ausgabe von MUSIK in der KITA ist die Audio-CD. Sie enthält viele im Heft vorgestellten Lieder als Original und Playback sowie weitere Hörbeispiele. 

 Sabine Seyffert führt in "Lichterglanz und Weihnachtszauber" Kinder ab drei Jahre ganz entspannt durch die Weihnachtszeit. Zum Beispiel zeigt sie, wie der meditative "Lichtertanz" getanzt wird, der den Kindern  Ruhe schenkt und ihnen hilft, sich auf das Wesentliche zu besinnen. Sie vermittelt auch, wie mit einem Gefäß, einem Löffel oder Holzspatel, Vaseline und naturreinem ätherischem Öl einfach eine Duftcreme hergestellt werden kann. Dazu passt die Entspannungsgeschichte "Auf dem Weihnachtsmarkt". 

Mit "Der Herbst ist wieder da" haben Elke Gulden und Bettina Scheer eine drachenstarke Bewegungsgeschichte beigesteuert. Von ihnen stammt die Geschichte "Drei kleine Drachen suchen den Herbstwind" zum Mitmachen, Bewegen und Tanzen. Getanzt wird dann das Lied der Drachen und des Windes (Text: Elke Gulden und Bettina Scheer, Musik: Marco Wasem) und anschließend können vorbereitete Drachen ausgemalt werden. 

Stimmungsvoll und bewegt ist eine klingende Wintergeschichte, die von Polle Pinguin und Emma Ente handelt (Susanne Steffe). Sie eignet sich für Kinder ab drei Jahre. Bewegungsideen zur Geschichte sind der Polle-Pinguin-Wackelgang und der Emma-Enten-Watschelgang. Als Ergänzung zur Geschichte bietet sich der Pinguin-Bewegungstanz an. Bei diesem winterlichen Tanzspiel gleiten die Kinder auf ganz besonderen Schlittschuhen, zwei textilen Putztüchern, durch den Raum. "Der Schwan" aus dem "Karneval der Tiere" von Camille Saint-Saëns eignet sich z.B. als Tanzmusik. 

Stephen Janetzko und Christa Baumann geben Tipps fürs Laternebasteln für Kinder ab zwei Jahre und lehren dazu ein Fingerspiel. Dazu gehört das Lied "Dreh dich, Laterne" (Text und Musik Stephen Janetzko) und ein Laternentanz. 

Wie Kinder ab drei Jahre ein Gefühl für Mengen, Proportionen, Notenwerte und Rhythmus bekommen können, zeigt Andrea Rittersberger in ihrem Beitrag Mathematik und Musik. Dazu gehören ein musikalisches Spiel mit Mengen und die musikalische Geschichte vom spannenlangen Hansel und der nudeldicken Dirn. 

Von Rolf Zuckowski stammen so bekannte Lieder wie "In der Weihnachtsbäckerei" und "Wie schön, dass du geboren bist". Jetzt gibt es eine Herbst- und Winterversion zu seinem Kita-Hit "Bei uns in der Kita" (Rolf Zuckowski, Elke Gulden, Bettina Scheer).

"Gemälde sind in den Augen empfundene Musik", hat Paul Cézanne einmal gesagt. So sieht das auch Sylvia -Manina Dürkop und taucht mit ab Dreijährigen mit Musik in die Welt der Farben ein. Dazu gehört auch Sylvia-Manina Dürkps Lied "Rot, Gelb, Blau - das sind uns're Farben" mit dazugehöriger Choreographie und einem Regenbogen zum Ausmalen. 

Elke Gulden und Bettina Scheer zeigen, wie man mit Quatschreimen die Sprachentwicklung fördern kann. Dazu gehört auch das Lied "Doch ich weiß den Text nicht mehr" (Text: Elke Gulden und Bettina Scheer, Musik Marco Wasem). 

Sylvester naht. Dann können wir Raketen steigen lassen. Für die Raketen gibt es einen Bastelbogen. Dazu passt gut die Feuerwerksmusik von Georg Friedrich Händel.

MUSIK in der KITA enthält auch Neuheiten und Fortbildungsangebote. 
 

Musik, Spiel und Tanz mit Kindern von 0 bis 6

In Musik, Spiel und Tanz mit Kindern von 0 bis 6 Ausgabe 4/16 beschreibt Beate Robie, wie man Bindung in der Krippenzeit gerade mit Musik positiv beeinflussen kann. Zu diesem Thema leitet sie auch einen berufsbegleitenden Lehrgang an der Landesmusikakademie Berlin.  

Claudia Höly präsentiert winterliche Gedichte für Kinder ab drei Jahren.

"Nikolaus, komm doch bitte in unser Haus" heißt ein Lied von Richard Voss. Schließlich ist St. Nikolaus der Schutzpatron der Kinder. Doris Hamann vermittelt Spielideen rund um dieses Lied.

Kati Breuer hat das Lied "Juchhe, juchhe, alles voll Schnee" geschrieben. Sie meint: Singen ist gut. Dazu Basteln ist noch besser! Mit dem Malen eines Schneebilds kann den Kindern noch eine weitere Art des Umgangs mit Musik erschlossen werden. Und das fröhliche Lied von der Schneelandschaft findet dann über die Bastelei auch den Weg in die Elternhäuser. 

Wenn es im Winter kalt und schon früh am Abend dunkel wird, freuen wir uns über kleine Lichtblicke. Kerzen, Lichterketten und nicht zuletzt die am Himmel funkelnden Sterne erwärmen unsere Herzen und vermitteln eine wohlige Stimmung. Julia Schüly stellt das Lied "Ich schenk dir einen Glitzerstern" (Cornelius Claudio Kreusch und Dorothée Kreusch-Jacob) vor und zeigt, wie man dazu Singen, Tanzen, Musizieren und Basteln kann. Dem Heft liegen sehr schöne, aufwändig gestaltete Bildkarten bei. Alle Ausgaben von Musik, Spiel und Tanz stellen eine CD-Rom mit den Liedern zur Verfügung. 

Gatatumba ist ein schwungvolles spanisches Weihnachtslied, in dem die Instrumente, die an der Krippe erklingen, besungen werden. Das Lied wird vorgestellt von Elena Marx. Aufgrund seines lebhaften Charakters lässt sich Gatatumba gut in der Adventszeit einsetzen. Wegen seines eher weltlichen Textes ist es für multikulturelle Gruppen besonders gut geeignet. 

Anne-Verena Günther hat Erzählenswertes und Amüsantes aus dem Musikschul-Alltag notiert. 

Maria Lucsanics zeigt Lieder und Spiele für Advent und Weihnachten, die schönste Zeit jedes Jahres. Sie präsentiert eigene schöne Lieder, aber auch das traditionelle "Schneeflöckchen, Weißröckchen", zu dem es auch einen Elternbrief gibt. Die Vorlagen für Elternbriefe sind ein Alleinstellungsmerkmal von Musik, Spiel und Tanz. Der Brief mit Noten und Text ermutigt, das Lied auch zuhause zu singen. Auch Lieder in Mundart sind eine Spezialität von Musik, Spiel und Tanz. Die Serie wird gerade mit Beiträgen aus Hamburg, Sachsen und Bayern beendet. 

Wie man in der Erzieherinnen-Ausbildung Ukulele lernen kann, erklärt Albert Peter. 

Kinder können in verschiedenen Spielformen Ruhe und Entspannung finden und dabei Neues wahrnehmen und erleben. In Renate Fischers Vorschlägen wird die Aufmerksamkeit auf den Nachthimmel fokussiert, der Anlass zu Tanz und Legespielen bietet. 

Mirja Wellmann zeigt, wie man mit Sinneserfahrungen kreative Prozesse fördern kann. Die Autorin zeigt auch, wie man einen Klanghelm bauen kann. Er ist aus Wellpappe und sieht aus wie der Helm einer Ritterrüstung. 

Musik, Spiel und Tanz enthält Tipps für Fortbildungen und Seminare sowie eine Vorschau auf das nächste Heft. 
 

klein & groß - MEIN KITA-MAGAZIN


klein & groß - MEIN KITA-MAGAZIN 11/16 hat den Schwerpunkt "Unser Team - Teambildung unterstützen". Ein "funktionierendes" Team ist ein wichtiger Baustein, um die Qualität einer Kita weiterzuentwickeln. Doch was lässt die Fachkräfte gelingend zusammenarbeiten? Wie kann Zusammenarbeit unterstützt werden? Klein & groß hat diese Fragen aufgegriffen und bietet im Heft wertvolle Impulse für ein effektives Miteinander an. Zusätzlich wird das ansprechende, gut lesbare und graphisch hübsch gestaltete Heft durch vier Methodenkärtchen für eine Teambesprechung der etwas anderen Art ergänzt. 

Andreas Schulz stellt Hintergründe und Übungen vor, die die Teambildung und -entwicklung unterstützen. Die Vielfalt im Team hat Tim Krüger in den Blick genommen. Diese Vielfalt unter einen Hut zu bekommen, ist gar nicht so selbstverständlich. Auch Umbrüche in der Teambesetzung machen die Sache nicht leichter, immer wieder gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Andererseits bietet diese Vielfalt ebenso viele Chancen, wenn wir sie ganzheitlich und ressourcenorientiert betrachten. Tim Krüger arbeitet dabei u.a. mit der Vision, der sinnstiftenden Verbindung für ein Team. 

Sibylle Münnich hat ein Gespräch mit dem Konfliktexperten Timo Müller aufgezeichnet, in dem es um eine gute Feedback-Kultur im Team geht. Das Rückmeldunggeben und Rückmeldungannehmen kann und sollte auch trainiert werden. Es wird in der Zeitschrift auch ein etwas anderer Teamtag vorgestellt (Mia Piala). Mehrere Gruppen wurden durch Los zusammengestellt und bekamen die Aufgabe, ein Drei-Gänge-Menü zu kochen; eine Gruppe sollte für die Dekoration sorgen. Erreicht wurde eine sehr schöne Stimmung und das Resultat konnte sich sehen lassen: eine liebevoll gedeckte Tafel mit einem wunderbaren Essen, bei dem sich alle wohlgefühlt haben!

Die Redaktion steuert folgende Gedanken bei:

"UNSER TEAM: STARK
Gemeinschaft,
die Entwicklung zulässt - 
einzeln und miteinander.
Sich für die Arbeit
des anderen interessieren
und aufeinander fragend zugehen.
Miteinander
lachen, überlegen, diskutieren, erleben
und Erfahrungen teilen.

UNSER TEAMGEDANKE: DYNAMISCH
Ziele,
die alle kennen,
und bei denen jeder weiß,
wie das Ziel erreichbar ist.
Dynamisch, 
mit Höhen und Tiefen
mal herausfordernd und mal ganz einfach.
Der Weg ist das Ziel
und das Ziel ist erstrebenswert.

UNSERE TEAMARBEIT: INDIVIDUELL
Mit unseren individuellen
Stärken
und dem Mut,
die eigenen Fähigkeiten einzubringen,
entwickeln wir für uns 
eine Team-Kultur
aus Wertschätzung und Vertrauen. 

Erdmute Partecke widmet sich der Selbstbildung in der Krippe. Bodenzeit als pädagogisches Konzept verlangt eine aktive pädagogische Begleitung, damit sich Selbstbildung im Spiel umfassend und störungsfrei entfalten kann. 

Die Umsetzung theoretischer Kenntnisse in den praktischen Kitaalltag ist täglich eine Herausforderung für jede Erzieherin, jeden Erzieher. Marte Meo stellt eine Methode dar, die unter anderem ermöglicht, pädagogische Theorien der Entwicklungsunterstützung alltagstauglich umsetzen zu können. Hierzu werden alltägliche Situationen auf Video aufgezeichnet und anschließend gemeinsam besprochen. Heike Bösche gibt Einblicke in die Methode bei der Arbeit mit Unter-Dreijährigen. 

Günther Lohmer, selbstständiger Trainer für naturwissenschaftliche Experimente, zeigt, wie er mit Kita-Kindern naturwissenschaftliche Experimente macht und dabei alle Forscherspaß haben. Die Versuche stärken auch das Selbstbewusstsein der Kinder nach dem Motto: Ich habe den Versuch selbstständig erfolgreich durchgeführt und verstanden, was dabei passiert. 

Spiele und Massagen für eine bessere Körperwahrnehmung zeigt Monika Bücken-Schaal. Und Silke Bicker hat viele Natur-Ideen für den November, z.B. Hasel-Rasseln und Herbstgnome. 

Bei den Natur- und Umweltwochen der Kita "Villa Kunterbunt" in Diedorf war der Regenwurm ein großes Thema. Die Drei- bis Sechsjährigen hatten z.B. die Frage "Warum kommt der Regenwurm bei Regen aus der Erde?" Vera Schalk und Elias Gebler haben ihre Erlebnisse im Projektverlauf aufgeschrieben. 

Kerstin Hielscher hat die klein & groß-Erzählkiste für den November vollgepackt mit Fingerpuppen-Theater, Fingerversgeschichten und mit Handpuppenspiel. 

In seinem internationalen Beitrag hat Horst Küppers über die Kindergärten der Nomaden in Kirgisistan (Teil 1) geschrieben. 

Elke Ostendorf-Servissoglou schreibt über das Konzept multiprofessioneller Teams unter anderem als Antwort auf den Fachkräftemangel in den Kitas. Die beim Kongress "Invest in Future" 2015 in Stuttgart vorgeschlagenen Maßnahmen lassen sich wie folgt zusammenfassen:
  • "für organisatorische Aufgaben spezielles Personal einstellen
  • weitere nichtpädagogische Arbeiten an Hilfskräfte abgeben
  • Fachleute anderer Professionen in Kita-Teams integrieren
  • Möglichkeiten für den beruflichen Quereinstieg verbessern
  • Kita-Betriebe vergrößern
  • mehr Stellen in Vollzeit oder vollzeitnaher Teilzeit anbieten". 
Rita Greine führte mit Tina Vogele-Portale ein Gespräch darüber, welche Kompetenzen bei einer  professionellen Erzieherin unerlässlich sind. 

Wenn Erzieherinnen und Erzieher sich mit ihrer persönlichen Vergangenheit beschäftigen, entwickeln sie Handlungspotentiale für die Zukunft. In diesem Sinne schreibt Anja Mannhard über Biografiearbeit. 

Die Kitarechtler informieren zum Brandschutz in der Kita. Medientipps und eine Vorschau auf die nächste Ausgabe runden klein & groß MEIN KITA-MAGAZIN ab. 
 


Praxis der Psychomotorik - Zeitschrift für Bewegungs- und Entwicklungsförderung


Praxis der Psychomotorik - Zeitschrift für Bewegungs- und Entwicklungsförderung 4/2016 setzt sich in seinem ersten Artikel mit dem Jungenbild auseinander. Reinhard Winter schreibt über Was tun mit den wilden Jungen? Kämpfen - Körper - Männlichsein. Der Autor hat ein gesellschaftliches Defizit erkannt - auch bei Erwachsenen, die mit Jungen arbeiten: "Wenn jenseits von körperlicher Stärke, Leistungsfähigkeit, kämpferischen Körperaktivitäten und männlichen Körperklischees die körperliche Erfahrung bei Jungen oft nur schwach entfaltet ist, bedeutet dies, dass Jungen keine oder zu wenig körperliche Anregungen erhalten, keine Möglichkeiten geboten werden, um anders im Körper zu leben."

Horst Hofmann beschäftigt sich ebenso mit den Jungenförderung. Er hat ein Projekt Jungenförderung mit Qigong für die Mittagspause eines Gymnasiums erfolgreich entwickelt. 

Die Kukuk Box, die als eine vielseitige Spielplatzanlage für den öffentlichen Bereich gilt, wird vorgestellt. 

Christian Reinschmidt präsentiert ein Sport-Highlight für die Grundschule, ein Wettlaufspiel mit Köpfchen.

Kinder mit Behinderungen im Waldkindergarten und deren psychomotorische Förderung sind das Thema von Frank Francesco Birk. Sein Waldkindergarten wurde 2002 gegründet und arbeitet seit 2006 integrativ bzw. inklusiv getreu dem Motto "Natürlich dabei, anstatt künstlich aussortiert". Zusammenfassend sagt Birk, dass sich Psychomotorik als Fördermedium und Haltung in der Arbeit mit Kindern mit Behinderung bewährt hat. Die Förderung in und mit der Natur hilft Kindern mit und ohne besondere Bedürfnisse, zu sich zu kommen und Entwicklungsschritte zu unternehmen. 

Raphaela Weber stellt ein neues Kooperationsmodell zwischen dem Verein Frühchen e.V. und der Turn- und Sportgemeinschaft Reutlingen vor. Der Sport für Frühgeborene bringt Lebensfreude!

Achtsamkeit ist Teil verschiedener Meditationspraxen und bedeutet Aufmerksamkeit mit Bezugnahme auf das Hier und Jetzt, also die Lenkung der Aufmerksamkeit auf den gegenwärtigen Augenblick und die mit diesem Moment verbundenen realen Vorgänge. Norbert Fessler und Michaela Knoll stellen ein Achtsamkeitstraining für den Kiefer vor, integriert in eine Fantasiegeschichte mit einer Kinderfigur, "Lorin" genannt. Es ist Teil des SeKA-Basic-Übungssystems für Kinder von vier bis zehn Jahren, das das Forschungs- und Lehrteam des Karlsruher EntspannungsTrainings an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe unter dem Dach des Forschungszentrums für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugendlichen (FoSS) entwickelt hat. 

Cornelia M. Kopelsky hat das psychomotorische Fachbuch "Körper und Psyche in Balance - 12 Wege zu mehr Wohlbefinden" (Daniela Michel-Gremaud, Monika Sommerhalder) positiv besprochen. 

Rollen, Fahren und Gleiten als psychomotorische Bewegungserfahrung wurden von Nicola Böhlke neu gedacht. 

Heide und Gernot Tille widmeten sich dem Circuittraining einmal anders; dieses Training kommt für ältere Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Frage. Auf Senioren fokussiert der Aufsatz von Sandra Mirbek über die beziehungsorientierte Psychomotorik. 

Das Heft erinnert an den Verleger und Herausgeber Dieter Borgmann, der am 20. August 2016 verstorben ist. Praxis der Psychomotorik enthält viele Nachrichten, einen Veranstaltungskalender und ein Jahresinhaltsverzeichnis. 

TPS - Theorie und Praxis der Sozialpädagogik


TPS - Theorie und Praxis der Sozialpädagogik 9/2016 hat das Leit-Thema "Eltern beteiligen?"
Herbet Vogt und Jutta Hauser schreiben in ihrem Editorial: "Gut ist ja, dass 'Elternarbeir' heute meist mehr ist, als zum Sommerfest einen Kuchen zu backen und zweimal im Jahr zum Elternabend zu erscheinen."

Eingangs dokumentiert TPS Elternstimmen aus der Kita des Merck'schen Kindertagesstätten-Vereins in Darmstadt und dem Luther-Kindergarten in Recklinghausen.

Die Zusammenarbeit mit Eltern in der Kita ist eine selbstverständliche Aufgabe für die Fachkräfte. Dass damit automatisch eine Bildungs- und Erziehungspartnerschaft entsteht, wird von Tanja Betz kritisch hinterfragt. Sie hat sich in Zusammenarbeit mit der Bertelsmann-Stiftung eine grundlegende Aufarbeitung des internationalen Forschungsstands zum Thema Zusammenarbeit, Elternbeteiligung und Bildungs- und Erziehungspartnerschaft vorgenommen, die im Frühjahr 2017 publiziert werden wird. 

Erziehungspartnerschaft wird allenthalben propagiert, gilt aber als eine überhöhte Forderung und fällt schon gar nicht vom Himmel. Die Zusammenarbeit mit Eltern kann dennoch ernsthaft und konstruktiv sein, ohne dass sie partnerschaftliche Ansprüche erfüllen muss. Lothar Klein votiert für eine realistischere Perspektive der Zusammenarbeit mit Eltern. 

Laura B. Kayser und Nicoletta Eunicke laden dazu ein, auch die Kinder in die Zusammenarbeit einzubeziehen und ihre Position in der Zusammenarbeit zu beachten. 

Ute Schaich nimmt Konkurrenzen um das Kind in der Zusammenarbeit zwischen Fachkräften und Eltern von unter Dreijährigen in den Blick. Loyalitätskonflikte für das Kind müssen verhindert werden. Bestehen seitens der Fachkraft besonders intensive Bindungswünsche gegenüber einem Kind in der Gruppe, müssen diese nicht aufgegeben, aber reflektiert werden. 

Andrea Rösner setzt sich mit möglichen Gründen der sogenannten Schwererreichbarkeit von Eltern in der Kita auseinander. Sie ruft in Erinnerung, dass nach dem Ansatz der vorurteilsbewussten Bildung und Erziehung zu einer gelingenden Zusammenarbeit gehört, dass alle Eltern und Kinder die Zusicherung brauchen, so angenommen und wertgeschätzt zu werden, wie sie sind. 

Multikulturalität ist normal, wirft aber noch viele Fragen für die Arbeit mit Kindern und die Zusammenarbeit mit Eltern auf. Heidi Keller hat in diesem Zusammenhang die Annahme, dass nur Erwachsene Bindungs- und Bildungspartner kleiner Kinder sein können, in Frage gestellt. Denn in vielen Kulturen, insbesondere dörflichen Strukturen der nicht-westlichen Welt, wachsen Kinder in der Peer-Gruppe auf, d.h. in altersgemischten Kindergruppen ohne die Beteiligung Erwachsener. 

Vanessa Schlevogt beschreibt die Elternbeteiligung im Early-Excellence-Konzept. 

Den Weg von der "Elternarbeit" zur "Partnerschaft" hat Andreas Eylert-Schwarz nachgezeichnet. 

Dem Buch "Mit Kindern Demokratie leben" (Höhme-Serke, Evelyne/Beyersdorff, Sabine) entnommen ist ein Schaubild über die Stufen der Partizipation bei der Zusammenarbeit mit Eltern. 

Ludger Pesch hat satirisch zwölf goldene Regeln für eine supergut gelingende Erziehungspartnerschaft formuliert. 

Eltern mit besonderen Kindern haben besondere Anliegen. Sonja Alberti bringt dem Leser nahe, dass die Eltern eines Kindes mit Behinderung oder Entwicklungsverzögerung spezifische Unterstützung brauchen. 

Auch am Übergang von der Kita in die Grundschule sollten Eltern beteiligt werden (Nadine Albach). 

Von Eltern für Eltern: In der Katholischen Kindertageseinrichtung St. Marien in Ensdorf/Saarland wurde aus der Idee einer Kleider- und Spielebörse Wirklichkeit. Eine Elterninitiative richtete die Tauschbörse ein und betreut sie auch selbst, wie Melanie Schmitt berichtet. 

Der Weg zum Ziel, Eltern noch stärker zu unterstützen und zu beteiligen, kann schon bei der Gestaltung des Eingangsbereichs der Kita durch Informationstafeln anfangen (Beate Rickert).

Jaqueline Bier zeigt, was in der Fotoarbeit mit Kindern alles zu beachten ist und welche Ideen man mit ihnen umsetzen kann (Teil 2). 

TPS hat eine neue Reihe zum Luther-Jahr aufgelegt. Es geht um Luther und die Kinder. In dieser Ausgabe kommt die Schirmherrin des Luther-Jahres Margot Käßmann im Interview zu Wort. 

Ina Kaul macht in ihrem Beitrag deutlich, dass die eigene Biografie besonderen Einfluss auf die pädagogische Arbeit hat. Für ihre Dissertation hat sie anhand biografischer Interviews mit sieben Fachkräften aus Kindertageseinrichtungen die Entwicklung von Ideen über Bildung erforscht, um darüber Erkenntnisse für Aus- und Weiterbildung sowie die Praxis zu generieren. 

Christine Lohn hat das Positionspapier der Diakonie Deutschland zum Verlässlichen Ganztag zusammengefasst. 

Es gibt einen Hinweis, dass man unter www.azubi-projekte.de eine kostenfreie Webseiten-Erstellung für Kitas erbitten kann. 

"Die intuitive Verbindung" heißt ein Buch von Jesper Juul, in dem es darum geht, wenn ein Elternteil eine besondere Bedeutung für das Kind hat. Lothar Klein schätzt ein, dass dieses Buch einen neuen Zugang zu mach kindlichem Leid bietet. TPS enthält auch "eisige Schätze" (Monika Schaarschmidt) und Termine. 
 

Wamiki - Das pädagogische Fachmagazin


Wamiki - Das pädagogische Fachmagazin # 5/2016 hat zum Titelthema "Geh ins Netz!" Das pädagogische Fachmagazin hat als Alleinstellungsmerkmal eine exquisite fotografische Aussage. Zum Beispiel hat Jan von Holleben Kinderfragen zum Internet in Bilder übersetzt. Sie machen das komplexe Gebilde Internet überraschend anschaulich. Von Michael Fink stammt eine einschlägige Glosse. 

Das Projekt der Reggio Children "Die Reise eines Marienkäfers" zeigt, wie Kinder zwischen fünf und sechs Jahren analog und digital Geschichten erzählen. Behandelt werden auch der Flug eines Marienkäfers und das Unsichtbarwerden. Dabei wurde die Photoshop-Software Werkzeug und Bündnispartner für Kinder, um mit Veränderungen,Verwandlungen und Variationen ihrer eigenen Identität und der ihrer Freunde zu experimentieren. 

Exkursionen sind eine feine Sache und bringen Abwechslung in den Schulalltag . Eine Projektzeit der etwas anderen Art erlebten Schülerinnen und Schüler einer 1. bis 4. Klasse der bundtStift-Grundschule in Strausberg. Lesen Sie Der Wald im Klassenzimmer

Die Reggio Ĉhildren haben sich mit der richtigen Menge befasst. Die alltägliche Begegnung der Kinder mit Zahlen ist eine Möglichkeit, die Beziehung zwischen Gewicht und Menge zu erforschen. 

Wamiki hat verschiedenen Leuten die Frage gestellt: "Was kann dein Computer besser als du?" und hat die Antworten gesammelt. 

Eine weitere Befragung wurde zum Thema: "Wie nutzen Sie das Internet?" durchgeführt.

In "Micha versus Achim" diskutiert Micha Fink mit sich selbst - mit offenem Ausgang. Es geht um die Frage: "Brauchen Kindergartenkinder digitale Medien?" Von ihm stammt auch die Satire über die digitale Kita. 

Christian Fazekas hat einen digitalen Streifzug durch das Internet unternommen und dokumentiert seine Bildungsreise. 

In Wamiki darf ein Comic mit der Erzieherin Super-Uschi nicht fehlen. 

Petra Pluwatsch erzählt von einer Erzieherin, die beschuldigt wird, Kinder sexuell missbraucht zu haben. Der Verdacht erhärtet sich nicht - in ihr früheres Leben findet die junge Frau dennoch nicht zurück. Was wieder einmal zeigt, wie vorsichtig man mit Verdächtigungen umgehen muss.

Die Zeitschrift enthält auch 10 wichtige Tipps für erfolgreiches Crowdfounding (Michel Harms). 

Von Jane Baer-Krause, Kristine Kretschmer und www.seitenstark.de kommen Tipps für Kinder zum Thema Internet:
DAS INTERNET ENTDECKEN UND AUSPROBIEREN
internet-abc.de
primolo.de
kidsville.de
handysektor.de

SUCHEN UND FINDEN
blinde-kuh.de
helles-koepfchen.de
fragFINN.de
seitenstark.de
klick-tipps.net

CHATTEN, MAILEN UND STREAMEN
seitenstark.de/chat/
grundschulpost.de
mail4kidz.de
juki.de

SICH GEGEN CYBERMOBBING WEHREN
mobbing-schluss-damit.de
chatten-ohne-risiko.net/teens/
Juuuport.de


Gute Apps für Kinder werden von Michael Fink aufgezeigt. Er hat ein Faible für 1 Euro Pädagogik, in diesem Fall für CDs. Sie kosten unter 1 Euro und es lässt sich vieles mit ihnen basteln. 

Herbert Österreicher ruft ins Gedächtnis, dass wir nicht allein sind. Mit und neben uns gibt es zahlreiche andere Lebewesen, wie z.B. das Eichhörnchen. 

Das Marketing für Videospiele zielt vorwiegend auf Jungen und Männer. Es gibt die Annahme, dass Mädchen und Frauen nicht gern spielen. Erika Berthold hat Katharina Dankert und Lara Schulze, zwei Expertinnen der USK, dazu interviewt. 

Vamiki empfiehlt auf den Medienseiten Videospiele, Internet-Sachbücher und Kinderbücher. Termine, ein Bilderrätsel und eine Vorschau auf das nächste Heft runden Wamiki ab. 
 

Welt des Kindes

Welt des Kindes - die Fachzeitschrift für Kindertageseinrichtungen Heft 6 - November/Dezember 2016 beschäftigt sich mit dem, woraus wir Kraft schöpfen, mit Lichtblicken und Sternstunden. Chefredakteurin Irene Weber und ihr Team haben Kita-Leitungen und pädagogische Teams nach ihren persönlichen Glücksmomenten, Glanzpunkten, Lichtblicken und Sternstunden in ihrem beruflichen Alltag befragt. Leitend waren auch die Fragen "Woraus schöpfen Sie Kraft? Wie sorgen Sie angesichts der zahlreichen komplexen Herausforderungen für stärkende Momente im Team?"

Warum weniger im Kita-Alltag manchmal mehr ist, erklärt Gerlinde Ries-Schemainda in ihrem Aufsatz "Die Arbeit mit den Kindern feiern". Kita-Leiterin Silke Uhlmann schreibt regelmäßig persönliche Briefe an ihr Team und bringt dadurch ihre Wertschätzung zum Ausdruck. Die Lerngeschichte einer Mutter hat die Kita-Leiterin Sabrina Braun veröffentlicht. Sie schildert ihre persönlichen Erfahrungen mit der Eingewöhnung ihres kleinen Sohnes Joshua nach dem Münchner Eingewöhnungsmodell. Das Team war sehr stolz auf die positive Rückmeldung und hat die Lerngeschichte in Joshuas Portfolio-Ordner abgeheftet. 

Weshalb Herzensbildung in ihrer Einrichtung an erster Stelle steht und woraus sie und ihr Team immer wieder Kraft schöpfen, schildert Monika Braig. Schließlich sagt ein unbekannter Verfasser: "Herzenswärme ist noch immer die zuverlässigste Energiequelle". 

In "Welt des Kindes" publiziert Frank Jansen, Geschäftsführer des Verbandes Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder (KTK) - Bundesverband e.V. regelmäßig eine Kolumne. "Kindertagesstätten umzukrempeln, darin liegen die Glanzstunden unserer Professionalität", sagt Jansen, der sich dafür einsetzt, Kinder mit Fluchterfahrung ohne Wenn und Aber willkommen zu heißen. Die Initiative für ein Bundesqualitätsgesetz steht für seinen KTK-Bundesverband ganz oben auf der Agenda. 

Der Innenteil der Zeitschrift enthält immer ein Poster. Diesmal zum Thema "Humor ist der Regenschirm der Weisen" (Erich Kästner).

Der Jurist Peter Obermaier-van-Deun informiert in seinem Ratgeber Recht über die Anforderungen des Infektionsschutzgesetzes und der Lebensmittelinformationsverordnung an Essen und Trinken in der Kita. 

Die Berlinerin Heike Schaumburg bietet unter anderem Seminare und Kurse zur Burn-out-Prophylaxe für Leitungen und Mitarbeitende von Kindertageseinrichtungen an. Mit ihr sprach Adelheid Müller-Lissner über Symptome und Strategien zur Vorbeugung. 

Die Literaturwissenschaftlerin und freie Journalistin mit dem Schwerpunkt Kinder- und Jugendliteratur Maren Bonacker stellt in Welt des Kindes regelmäßig neue Bilderbücher vor. Diesmal geht es um ein Gefühl, das jedes Kind kennt: Irgendwie passt man nicht dazu, oder man bemerkt das Besondere an anderen. Nicht jedes Kind kommt mit diesem Gefühl gut zurecht (Erwachsene ja manchmal auch nicht ...). Bilderbücher fangen ganz unterschiedliche Arten des Andersseins ein und bieten damit vielerlei Identifikationsmöglichkeiten, findet Maren Bonacker. 

Von einer "KinderKunstWerkstatt" rund um Äste und Zweige berichtet Simone Schander. Was unter dem Begriff "Bildung für nachhaltige Entwicklung" zu verstehen ist, erklärt Thomas Greiner. 

Sascha Neumann von der Universität Fribourg in der Schweiz untersucht, welche Formen der Partizipation in Kitas vorkommen und welche Funktionen sie dort erfüllen. Ziel ist es, durch teilnehmende Beobachtung gute Beispiele für Partizipation im Kita-Alltag zu ermitteln und diese in einem Praxisleitfaden den KItas zur Verfügung zu stellen. Im Interview stellt er den Ansatz und erste Ergebnisse des Projekts PINKS vor. 

Welchen Stellenwert die Berührungs- und Bewegungsinteraktion in der Pflege von Kleinkindern hat, erläutert Dorothee Gutknecht. Auch eine Glosse von Beate Lässig über eine erfahrene, gelassene Erzieherin, der der Geduldsfaden reißt, darf nicht fehlen. Die Beilage SPEZIAL zur Welt des Kindes stellt Kita-Kinder beim Dreh eines Trickfilms vor. 

Welt des Kindes enthält viele Fakten und Nachrichten, auch aus dem Verband Katholischer Tageseinrichtungen für Kinder, Informationen über Fachbücher, Kindermedien, Veranstaltungshinweise und eine Leserbriefseite mit reger Diskussion. 

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