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Qualitätsmanagement
11.01.2017  Armin Schneider

Zwischen Standard und Diskurs - Qualität in der frühen Bildung

Braucht die Kindertagesbetreuung Standards oder kann die Qualität als immer wieder neue Entscheidung und Ausrichtung im Diskurs definiert werden? Eine Ausschließlichkeit der einen oder der anderen Lösung ist hier wenig zielführend. Ließe sich pädagogische Arbeit wie eine industrielle Arbeit einfach in Standards beschreiben, würde dies dazu führen, dass sie auch industriell betrieben werden könnte und es Discounter-Kitas geben würde.
Würde auf der anderen Seite immer wieder neu über die Qualität vom Grundsatz her diskutiert, so könnte dies sehr schnell in eine Beliebigkeit führen.

Was also tun? Die Antwort könnte lauten:das eine tun, ohne das andere zu lassen. Es bedarf einer Klammer im Sinne eines Bezugspunktes für die Qualität in der frühen Bildung. Ohne die Ausrichtung der Arbeit am Wohl der Kinder, was zugegebenermaßen schon schwierig ist, ohne eine professionelle Grundhaltung in dieser Richtung und ohne ethische Reflexion lässt sich ein Ankerpunkt für die Qualität der frühen Bildung, Erziehung und Betreuung nicht bewerkstelligen.

Sie können weiterlesen, wenn Sie den Artikel aus dem neuen Heft des ND downloaden.

Foto: contrastwerkstatt/fotolia

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