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Soziale und ethische Kompetenz
09.08.2017  Christoph Schiefele

Die Erweiterung von Kompetenzen sprachlichen Handelns muss in subjektiv bedeutsamen Handlungskontexten angelegt sein, um auf Lernerseite die notwendige Motivationslage zu schaffen. Als alltägliche Interaktionsform wird das Thema „Verkaufen“ diesem Anspruch gerecht.
Sprachliches Handeln in sozialen Kontexten stellt große Anforderungen an die kommunikativen Fä­higkeiten von Kindern. Eine diesbezüglich sehr bedeutsame Rolle spielt die Fähigkeit, sich auf die Perspektive der Gesprächspartner einzulassen bzw. diese überhaupt berücksichtigen zu können. Kinder sind nicht in der Lage, einschätzen oder über­haupt mit einbeziehen zu können, was ihre Hand­lungen bei anderen auslösen. Eine solche fehlen­de Passung der Abstimmung verursacht häufig Missverständnisse und Unzufriedenheit. Um Ler­nende mit diesen Schwierigkeiten zu unterstüt­zen, müssen sie schrittweise für die Perspektivübernahme anderer sensibilisiert werden. Dazu bieten sich vor allem konkret alltagsbezogene Handlungen oder spielerische Tätigkeiten an, die
die Auswirkungen des eigenen sozialen Handelns bei den Interaktionspartnern direkt widerspiegeln. Im Folgenden wird ein Un­terrichtsvorhaben am Beispiel eines schulischen Verkaufsprojektes dargestellt.

Sie können den Artikel weiterlesen, wenn Sie die Datei hier downloaden. Wir haben ihn mit freundlicher Genehmigung des Verlages übernommen aus dem Fördermagazin Grundschule, Ausgabe 3/2017.

Foto: Subscription Monthly/Fotolia

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