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Spiel, Spaß und am Ende eine Medaille für alle

PFIFF - Projekt für inklusive Fußball-Förderung

Fußball ist auch für Menschen mit Handicap in allen Altersstufen die Sportart Nummer eins. Und sie spielen auch gerne selbst. Diese Beobachtung machte Dr. Martin Sowa bei Schülern, als er Konrektor an einer Schule für Geistigbehinderte war (heute lautet die Bezeichnung "Sonderpädagogisches Bildungs- und Beratungszentrum mit Förderschwerpunkt geistige Entwicklung"). "Schon in der ersten Pause stürmten sie mit dem Ball raus und kickten. Sie wussten montags jedes Bundesligaergebnis und waren genau darüber informiert, welcher Spieler mit welchem Verein einen Vertrag hat und wie lange." Doch nur wenige dieser Menschen haben aktuell die Möglichkeit, in einem Verein strukturiert und mit ausgebildeten Übungsleitern zu trainieren. Die Inklusion in einem ortsnahen Fußballverein liegt nahezu bei null Prozent. Und nur wenige Vereine bieten überhaupt Fußball für Menschen mit Handicap an. Wie die Inklusion im Fußball gelingen kann, legt Raphaela Weber sehr überzeugend im folgenden Artikel dar. Wir übernehmen ihn aus Praxis der Psychomotorik 4/2018 mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Raphaela Weber

Quelle: Praxis der Psychomotorik 4/2018, S. 235-239

Die Autorin Raphaela Weber

Hagellocher Weg 40

72070 Tübingen

raphaela-weber@t-online.de

Wenn ich sehe, wie begeistert und gleichzeitig diszipliniert die Fußballer beim Training sind, wie sie strahlen und sich als Mannschaft zusammentun und ergänzen, überzeugt mich das, dass es richtig war, das Projekt ins Leben zu rufen.

Martin Sowa
Von Raphaela Weber • 26.11.2018

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