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Was können wir tun, um die Welt zu retten? Miteinander reden - besonders mit Kindern. Und zwar auf eine besondere Weise

Navigieren im "Raum der Gründe"

Neulich berichtete eine Entwicklungspsychologin von einer Nachhaltigkeitskonferenz, auf der Fachleute darüber diskutierten, was man tun können, um die Welt zu retten. Man müsse die brain power, also die Gehirnkraft, stärken. Man müsse dafür sorgen, dass sich Rationalität entwickeln kann, dass Kinder so früh wie möglich in den "Raum der Gründe" eintreten und lernen, Perspektiven zu wechseln, Hypothesen zu bilden, Sachverhalte von verschiedenen Seiten zu betrachten und Folgen abzuschätzen. Aber was ist das überhaupt, der "Raum der Gründe"? Diesen Raum darf man sich nicht dreidimensional vorstellen wie ein Zimmer. Es ist ein gedanklicher Raum, in den man eintreten und darin zu navigieren lernen kann. Das schafft man jedoch nicht allein. Man braucht dazu einen Dialogpartner, der gedankliche Schritte auf eine bestimmte Weise mitvollzieht und dadurch den Gebrauch der Handwerkszeuge im "Raum der Gründe" einzuüben hilft. Prof. Dr. Frauke Hildebrandt erklärt diese Art Dialoge. Wir übernehmen ihren Beitrag aus WAMIKI #5/2018 mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

Quelle: WAMIKI - Das pädagogische Fachmagazin #5/2018, S. 14-19

Der Schwerpunkt von WAMIKI #5/2018 ist das Thema Langsamkeit. 

Prof. Dr. Frauke Hildebrandt

ist Professorin an der Fachhochschule Potsdam im Fachbereich Sozial- und Bildungswissenschaften

Von Prof. Dr. Frauke Hildebrandt • 17.01.2019

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