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Rezept Bratäpfel

Rezept für Bratäpfel

„Kinder, kommt und ratet, was im Ofen bratet! Hört, wie's knallt und zischt. Bald wird er aufgetischt, der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel, der Kapfel, der gelbrote Apfel." Wenn es draußen kalt und dunkel wird, kommt die Zeit des gemütlichen Zusammensein, der süßen Leckereien und des gemeinsamen Kochens und Backens. Bratäpfel schmecken Kindern nicht nur gut, es macht auch Spaß sie gemeinsam in der Kita zuzubereiten. Besonders bei der Füllung ist Kreativität gefragt! Nüsse, Rosinen und Honig – oder doch lieber Marzipan?

Redaktion

Zutaten für vier Äpfel

 

  • 4 Äpfel
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 10 g Rosinen
  • 10 g Haselnusskerne
  • 3 Esslöffel Orangensaft
  • 2 Esslöffel Honig
  • 750 ml Milch
  • 1 Päckchen
  • Vanillepuddingpulver
  • Butter zum Einfetten
     

So macht man Bratäpfel:

 Äpfel waschen und die Kerngehäuse mit dem Apfelausstecher entfernen. Rosinen und Haselnusskerne mit Zimt, Orangensaft und Honig verrühren. In die Äpfel füllen. Äpfel für 30 Minuten in einer Auflaufform in den Backofen stellen (200° C). In der Zwischenzeit den Vanillepudding mit der Milch nach Rezept zubereiten, er wird als Soße zu den Äpfeln gereicht.
 

Besonders zu beachten bei den Bratäpfeln

Es ist besser, das Backblech mit Backpapier auszulegen. Damit verhindern Sie, dass die Äpfel am Backblech anbrennen. Es ist einfacher, schneller und auch lustiger, die Äpfel mit einem Ausstecher zu entkernen, als es mit einem Messer zu versuchen.
 

Variationen zu Bratäpfeln

Bratäpfel können Sie in vielen verschiedenen Variationen backen. Fragen Sie die Kinder vorher, ob sie Haselnüsse mögen, Sie können diese sonst auch durch Mandeln oder Pistazien ersetzen. Bieten Sie vielleicht auch Marzipan (Marzipanrohmasse) an, auch damit kann man einen Apfel füllen. Es sieht auch nett aus, wenn Sie Mandelstifte, wie Stacheln in den Apfel stecken. Rosinen drücken Sie als Augen in den Apfel. Er sieht dann wie ein kleiner Igel aus. Wir können auch statt der Äpfel Bananen halbieren, diese mit Orangensaft übergießen, dann mit Rosinen, Zimt, Honig und Mandeln bedecken und anschließend wie die Äpfel backen.
 

Herkunft der Bratäpfel

Früher wurden die Bratäpfel im Kamin zubereitet. Das ist natürlich auch heute noch möglich. Dazu wurden die säuerlichen, härteren Sorten (wie zum Beispiel Boskop) genommen, die im Sommer noch hart  eingelagert und dann im Winter herausgeholt wurden. Süße Sorten eignen sich nicht so gut dazu. Bei der ursprünglichen Variante wurde das Kerngehäuse nicht entfernt. Der Apfel wurde so lange gebraten, bis  die Schale aufplatzte. Erst dann wurde er mit Zucker bestreut. Oft mögen es Kinder jedoch nicht so gern, wenn das Kerngehäuse noch enthalten ist. Schon so eine Kleinigkeit kann sie dann davon abhalten den Apfel überhaupt zu essen.

Mehr Rezepte zum Kochen und Backen mit Kindern finden Sie in  "Alles, was Kinder gerne essen und über Ernährung wissen sollten".

Von Redaktion • 03.12.2018

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