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Aufsichtspflicht im Fokus

Aufsichtsführung im Licht des Bildungsziels

Pädagogische Fachkräfte werden unsicher, wenn es um die Aufsichtsführung geht. Eine wichtige Ursache dafür scheint zu sein, dass das Gesetz nur die Aufsichtspflicht und die Folgen einer Aufsichtspflichtverletzung regelt (z.B. § 832 Abs. 1 und 2 BGB). Die Beschreibung der Anforderungen an die Aufsichtspflicht überlässt der Gesetzgeber der Rechtslehre und der Rechtsprechung. Klar umrissen ist dagegen, dass eine Aufsichtspflichtverletzung arbeitsrechtliche, strafrechtliche und zivilrechtliche Folgen haben kann. Da drohen also Folgen für Handlungen, deren Fehlerhaftigkeiten nicht geregelt sind. Wie kommen wir dazu, hier keine Ängste aufkommen zu lassen, die aus dieser Unsicherheit entstehen können? Dieser Frage nimmt sich Prof. Peter Obermaier-van Deun in KiTa aktuell 10.2018 an. Wir übernehmen seinen Beitrag aus der Baden-Württemberg-Ausgabe von KiTa aktuell mit freundlicher Genehmigung der Redaktion.

Quelle: KiTa aktuell Baden-Württemberg 10.2018, Seite 196-199 sowie KiTa aktuell MO 10.2018, Seite 196-199

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Der Autor Prof. Peter Obermaier-van Deun

lehrt Recht an der Katholischen Stiftungsfachochschule München. 

Der Kinderbildungsprozess ist ganzheitlich so anzulegen, dass Aufsichtsführung integriert pädagogisch handlungsleitend ist.

Peter Obermaier-van Deun
Von Frühe Bildung Online • 11.10.2018

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